Klassifikation und Arten von kognitiven und Verhaltenstherapien

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David Holt
Klassifikation und Arten von kognitiven und Verhaltenstherapien

Kognitive Verhaltenstherapien basieren auf der Denkweise (kognitiv) und / oder der Art und Weise, wie sie sich verhalten (verhaltensbezogen). Diese Therapien erkennen, dass es möglich ist, unsere Gedanken oder unser Verhalten zu ändern oder zu überarbeiten, um bestimmte Probleme zu überwinden..

Hier sind die wichtigsten Therapiearten, die in dieser psychologischen Behandlungslinie enthalten sind:

Inhalt

  • Verhaltenstherapie
  • Kognitive Therapie
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Akzeptanz- und Bindungstherapie (ACT)
  • Rationale emotionale Verhaltenstherapie (RETT)

Verhaltenstherapie

Wie der Name schon sagt, konzentriert sich die Verhaltenstherapie auf menschliches Verhalten und versucht, unerwünschtes Verhalten oder Fehlanpassungen zu beseitigen. Typischerweise wird diese Art der Therapie bei Menschen mit Verhaltensproblemen oder psychischen Gesundheitsproblemen angewendet, die unerwünschtes Verhalten beinhalten. Beispiele hierfür sind Sucht, Angstzustände, Phobien und Zwangsstörungen (OCD)..

Die Verhaltenstherapie ist eine handlungsbasierte Behandlung, die darauf abzielt, positive Verhaltensänderungen zu fördern. Andere Therapien wie die psychoanalytische Therapie konzentrieren sich eher auf Wissen und tauchen in die Vergangenheit ein. In der Verhaltenstherapie ist die Vergangenheit immer noch wichtig, da sie oft zeigt, wo und wann das unerwünschte Verhalten aufgetreten ist. Sie konzentriert sich jedoch mehr auf das aktuelle Verhalten und die Art und Weise, wie es korrigiert werden kann.

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Kognitive Therapie

Die kognitive Therapie befasst sich mit Gedanken und Wahrnehmungen und wie diese Gefühle und Verhalten beeinflussen können. Durch die Neubewertung negativer Gedanken kann ein Individuum flexiblere und positivere Denkweisen erlernen, die letztendlich seine Gefühle und sein Verhalten gegenüber diesen Gedanken beeinflussen können.

Der Ursprung des Ansatzes liegt in der Restrukturierungstherapie Rational Emotive Behavioral Therapy (RETT), die 1955 von Albert Ellis entwickelt wurde. Die Grundprinzipien der kognitiven Therapie liegen jedoch in der Arbeit des amerikanischen Psychiaters Aaron Beck. Beck stellte fest, dass seine Kunden zum größten Teil unter negativen Gedanken und unrealistischen Überzeugungen litten.

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Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie (CBT) kombiniert kognitive Therapie und Verhaltenstherapien. Der Ansatz konzentriert sich auf Gedanken, Emotionen, körperliche Empfindungen und Handlungen und lehrt die Klienten, wie sich beide auf die anderen auswirken können. CBT ist nützlich zur Behandlung vieler Erkrankungen, einschließlich Depressionen, Angstzuständen und Phobien.

Die Prämisse hinter CBT ist, dass sowohl unsere Gedanken als auch unser Verhalten sich auf uns selbst und andere auswirken. Die Therapie untersucht erlernte Verhaltensweisen und negative Denkmuster, um sie in positive umzuwandeln.

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Akzeptanz- und Bindungstherapie (ACT)

Akzeptanz- und Bindungstherapie (ACT) ist eine Form der Verhaltensanalyse, bei der Akzeptanz- und Denkstrategien verwendet werden, um die psychologische Flexibilität zu erhöhen. Während die Therapie nicht als Langzeitbehandlung angesehen wird, wird sie als nützlich bei der Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen Störungen angesehen..

Die Akzeptanz- und Bindungstherapie umfasst eine Reihe praktischer Übungen, um die Kraft und Bedeutung emotionaler, kognitiver und Verhaltensprozesse herauszustellen. Ihr Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre Beziehung zu den negativen Gedanken und Gefühlen, die sie über ihr Leben haben, zu ändern, und in einigen Fällen beeinträchtigen sie ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden erheblich..

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Rationale emotionale Verhaltenstherapie (RETT)

Rationale emotionale Verhaltenstherapie ist eine Form der therapeutischen Psychologie, die aus dem Behaviorismus hervorgeht. Es geht darum, mit Vernunft und Rationalität selbstzerstörerische kognitive Prozesse zu erkennen und zu lernen, sich auf eine angemessenere Emotion einzustellen. In der Tat ist die Idee, dass unbewusste destruktive Gedanken bewusst erkannt und dann gegen konstruktivere Gedanken ausgetauscht werden..

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